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Für 90 % aller Deutschen beginnt der Tag erst richtig mit einer guten
Tasse Kaffee. Dabei hat jeder seine ganz eigene Vorliebe, wie er seine
tägliche Tasse Kaffee am liebsten genießen möchte: Ob nun schwarz, mit
Milch und Zucker, als Espresso oder mit Eis, für jeden Geschmack ist
etwas dabei.
Doch scheint eine derartige Variationsbreite auf den ersten Blick nicht
unbedingt gegeben, werden die köstlichen Kaffeebohnen doch lediglich von
drei der etwa vierzig verschiedenen Arten des Kaffeebaumes gewonnen.
Die beiden beliebtesten Sorten sind dabei der Coffea arabica und der
Coffea canephora, besser bekannt als Arabica und Robusta. Diese in
verschiedenen Klimagebieten vorkommenden Kaffeebäume unterscheiden sich
in erster Linie durch den Koffeingehalt ihrer Bohnen. Enthält die
Arabica-Bohne nur 1,1 - 1,7 % Koffein, so sind es bei der Robusta schon
2 - 4,5 %.
Die Vielzahl der Kaffee-Sorten erklärt sich daher, dass sowohl Arabica als auch
Robusta Vertreter botanischer Familien sind, die aus zahlreichen Unterarten
bestehen. Dem Verbraucher sind diese als die einzelnen Kaffee-Sorten bekannt.
Da nahezu jede Anbauregion eine eigene Kaffee-Sorte züchtet, ist eine reichhaltige
Artenvielfalt garantiert.
Während Brasilien etwa 1/4 der gesamten Weltproduktion an Kaffee abdeckt,
leben auch in Afrika, Lateinamerika, Indonesien und der Karibik viele
Regionen von dem Anbau des "schwarzen Goldes".
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